Juliane Anders

Seit 2015 bin ich in der Stadtverwaltung Dresden im Gesundheitsamt tätig und arbeite aktuell im Hygienischen Dienst. Durch meine bisherigen Aufgaben – insbesondere auch während der herausfordernden Corona-Zeit – konnte ich zahlreiche Einblicke gewinnen und die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in verschiedenen Ämtern kennenlernen.

Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie wichtig klare, verlässliche und für alle nachvollziehbare Rahmenbedingungen sind. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass bestehende Regelungen – zum Beispiel zu Arbeitszeiten oder mobilen Arbeitsformen – transparent und möglichst einheitlich umgesetzt werden.

Ein besonderes Anliegen ist mir eine offene Kommunikationskultur, in der fachlicher Austausch auf Augenhöhe möglich ist und Informationen nicht an unnötigen Hürden scheitern. Gute Zusammenarbeit entsteht dort, wo Vertrauen, Klarheit und gegenseitiger Respekt gelebt werden.

Ebenso halte ich es für wichtig, Rückmeldemöglichkeiten in beide Richtungen weiterzuentwickeln. Konstruktives Feedback kann dazu beitragen, Zusammenarbeit und Führung zu stärken und die Qualität unserer Arbeit langfristig zu sichern.

Ich kandidiere für den Personalrat, weil ich mich aktiv dafür einsetzen möchte, dass Anliegen von Beschäftigten gehört, ernst genommen und wirksam vertreten werden. Dazu gehört für mich auch, Gespräche zu führen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Gerade in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Bildung zeigt sich, wie hoch die Belastung im Arbeitsalltag sein kann. Mir ist wichtig, dass die Gesundheit der Beschäftigten dabei stärker in den Fokus rückt und gute Arbeitsbedingungen selbstverständlich mitgedacht werden.

Mit Blick auf zukünftige Entwicklungen ist es mir wichtig, dass Personalentscheidungen mit Augenmaß getroffen werden. Insbesondere in Bereichen wie Gesundheit, Soziales und Bildung braucht es ausreichend Personal und praxistaugliche Strukturen – damit die Arbeit vor Ort gut geleistet werden kann.

Ich möchte dazu beitragen, dass wir als Verwaltung Arbeitsbedingungen schaffen, die fair, transparent und im Alltag auch wirklich umsetzbar sind.

Wir setzen uns für die Bereiche Bildung, Jugend, Soziales und Gesundheit ein.

Diese Arbeitsbereiche leisten täglich einen entscheidenden Beitrag für das Wohl und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Die Beschäftigten kümmern sich um Gesundheit, Entwicklung und soziale Stabilität – oft unter anspruchsvollen Bedingungen.

Gleichzeitig erleben viele Kolleginnen und Kollegen in diesen Bereichen eine hohe Belastung im Arbeitsalltag. Dazu gehören unter anderem Lärm, Schichtarbeit, herausfordernde Situationen im Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern sowie teilweise unzureichende Arbeitsausstattung.

Wir sehen uns hier als Ansprechpartner und Stimme der Beschäftigten, die diese Herausforderungen tagtäglich bewältigen und dennoch zuverlässig ihre Arbeit leisten.

Uns ist wichtig, dass die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten stärker in den Fokus rückt. Wer sich um andere kümmert, braucht selbst gute und verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu gehören aus meiner Sicht ausreichendes Personal, eine angemessene Ausstattung und Strukturen, die langfristig tragfähig sind.

Wir setzen uns dafür ein, dass Entscheidungen nicht nur an formalen Vorgaben ausgerichtet werden, sondern die tatsächlichen Anforderungen des Arbeitsalltags berücksichtigen.