
Über mich:
Seit Januar 2007 bin ich in der Stadtverwaltung Dresden tätig. Im Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen begann ich zunächst in der IT-Verfahrensbetreuung, danach leitete ich das Sachgebiet über einen längeren Zeitraum. Mitte 2018 wechselte ich ins Bürgeramt Abt. Kommunale Statistikstelle. Dort bin ich u. a. für das statistische Informationssystem DUVA und OpenData-Portal zuständig.
Im Jahr 2021 wurde ich angesprochen, ob eine Kandidatur für den Personalrat der Stadtverwaltung für mich in Frage käme. Mit Platz 6 auf der Liste startete ich zunächst als drittes Ersatzmitglied. Seit 2024 bin ich zur Hälfte freigestelltes Personalratsmitglied.
Ich betreue das Sozialamt sowie in Vertretung das Jugendamt, Haupt- und Personalamt und das Bürgeramt. Im Personalrat engagiere ich mich stark für die IT- und digitalen Themen.
Digitalisierung sinnvoll voranbringen. Was bedeutet das für mich?
Digitalisierung ist wichtig. Noch wichtiger sind die Beschäftigten, die tagtäglich mit IT-Systemen arbeiten. Digitalisierung soll die Arbeit erleichtern, Prozesse vereinfachen und verständlicher machen. Sie soll nicht mehr Arbeit erzeugen und verkomplizieren. Digitalisierung muss verständlich bleiben.
Es muss nicht immer das Leuchtturm-Projekt sein! Eine Schnittstelle zwischen den verschiedenen Systemen wäre manchmal sinnvoller zu implementieren, welche die händischen Eingaben überflüssig machen, hilft Fehler zu vermeiden und Zeit zu sparen. Manchmal sind es fehlerhafte Formulare oder Vorlagen, die den/die Bürgerinnen und Bürgern verärgern und den Beschäftigten Zeit und Nerven kosten, weil diese per Hand immer wieder angepasst werden müssen.
Viele digitale Prozesse laufen in der Stadtverwaltung bereits gut. Wichtig ist aber, digitale Veränderungsprozesse mit Weitsicht, einer guten Strategie und gemeinsam mit den Beschäftigten anzugehen. Viel gewonnen ist, wenn Qualifizierungen und Schulungen mitgedacht werden, damit Unsicherheiten abgebaut und neue Systeme sicher genutzt werden können. Digitalisierung gelingt dann, wenn sie den Arbeitsalltag konkret verbessert – und genau dafür setze ich mich im Personalrat ein.
